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Die Lage verschärft sich weiter

Felix Keller 16.03.2020

Die Lage verschärft sich weiter. Zusätzlich zu den bisherigen Massnahmen hat der Bundesrat heute ab Mitternacht folgende Einschränkungen erlassen:

- Einkaufsläden, Warenhäuser, Detailhandelsgeschäfte, Restaurants, Bars und Cafés bleiben geschlossen.
- Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien, Banken, Postschalter, Kioske und Tankstellenshops können offen bleiben
- Mahlzeitenlieferungen wie Pizzakuriere bleiben erlaubt
- Hotels können geöffnet bleiben, dürfen aber nur Hotelgäste bewirten
- Die Bevölkerung soll die Mobilität auf das Notwendige reduzieren
- Die Regelung gilt bis am 19. April 2020

 

Diese Regelung ist klar, trotzdem bedarf sie der Erläuterung.

Der Bundesrat hat verfügt, dass sämtliche Detailhandelsgeschäfte (Warenhäuser und Ladengeschäfte), Restaurationsbetriebe (wie Restaurants, Bars, Bistros, Cafés, Snack-Bars, Besenbeizen) und Beautyangebote (wie Schönheitssalons, Friseursalons und Spas, auch von Hotels) zu schliessen sind, soweit sie nicht unter die Ausnahmen fallen (Ziff.2).

Die vom Bundesrat beschlossenen Betriebsunterbrechungen zielen darauf ab, möglichst viele, nicht lebensnotwendige Kontakte zwischen Menschen zu unterbinden und so die Ansteckungen durch das neue Coronavirus zu minimieren. Details finden sie auch unter: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78454.html  

WICHTIG: Sämtliche übrige Arbeiten und Dienstleistungen in Gewerbe, Industrie und Dienstleistung sind bis jetzt keinen Einschränkungen unterstellt und dürfen weiterbetrieben werden.

In Mischbetrieben, in welchen erlaubte (e) und verbotene (v) Tätigkeiten aufeinandertreffen; z.B. Bäckerei (e) mit Restaurant (v), Autogarage mit Werkstätte (e) und Verkaufsabteilung (v), Elektrogeschäft (e) mit Verkaufsladen (v) muss der Betrieb dafür besorgt sein, dass eine Trennung erfolgt und die verbotenen Tätigkeiten nicht mehr ausgeübt werden.

Die bisherigen und die neuen Massnahmen haben für die betroffenen Betriebe zum Teil massive finanzielle Auswirkungen. An erster Stelle stehen gegenwärtig Probleme der Lohnfortzahlungspflicht und die Beseitigung von Liquiditätsengpässen. Wir stehen mit den verantwortlichen Behörden im Kanton, die sich dieser Situation bewusst sind, in engem und regelmässigem Kontakt. Sobald als möglich werden wir informieren. Betreffend Anmeldung zur Kurzarbeit verweisen wir auf: https://www.sg.ch/wirtschaft-arbeit/arbeitgebende/kurzarbeit-anmelden.html

 

Freundliche Grüsse  
Felix Keller
Geschäftsführer KGV